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Corporate LLMs & DSGVO

Ihr Firmenwissen als KI – ohne es aus der Hand zu geben.

Ein Sprachmodell, das Ihre Handbücher, Angebote und Projektdokumentation kennt und Ihren Mitarbeitenden in Sekunden Antworten liefert – aufgesetzt so, dass Ihre Inhalte nicht in fremden Trainingsdaten landen.

Warum öffentliche KI-Dienste im Unternehmen an Grenzen stoßen

Sie sind hervorragend im Formulieren – aber sie kennen Ihr Unternehmen nicht, und was Mitarbeitende dort hineinkopieren, verlässt Ihr Haus. Genau an diesen beiden Punkten setzt ein Corporate LLM an.

Daten verlassen das Haus

Copy-and-paste in einen öffentlichen Dienst ist im Zweifel eine Übermittlung an Dritte.

  • Keine Kontrolle über Speicherung
  • Vertrags- und Kundendaten betroffen
  • Schwer nachvollziehbar, wer was eingegeben hat

Kein Firmenwissen

Das Modell kennt das Internet, aber nicht Ihre Prozesse.

  • Antworten allgemein statt spezifisch
  • Keine Kenntnis interner Regelungen
  • Erfundene Details, wo Wissen fehlt

Keine Zugriffsrechte

Ohne Rechtekonzept sieht jeder alles – oder niemand nutzt es.

  • Personal- und Gehaltsdaten ungeschützt
  • Keine Trennung nach Abteilung
  • Keine Nachvollziehbarkeit der Nutzung

Wie ein Corporate LLM aufgebaut ist

Kein neu trainiertes Modell, sondern eine kontrollierte Wissensschicht um ein bestehendes Sprachmodell herum. Das ist schneller, günstiger und deutlich besser beherrschbar.

01

Wissensquellen

Handbücher, Richtlinien, Angebote, Projektdokumentation, Wiki-Inhalte – strukturiert erfasst und regelmäßig aktualisiert.

02

Rechte- & Gruppenschicht

Jede Quelle wird Zugriffsgruppen zugeordnet. Die Antwort richtet sich danach, wer fragt – nicht danach, was existiert.

03

Sprachmodell

Formuliert die Antwort ausschließlich aus den freigegebenen Quellen und gibt an, worauf sie beruht. Betrieben in der EU oder lokal bei Ihnen.

04

Zugang & Protokoll

Nutzung über Browser oder bestehende Tools, mit Protokollierung für Nachvollziehbarkeit und Verbesserung.

Öffentlicher Chatdienst oder Corporate LLM?

Beides hat seinen Platz. Der Unterschied wird relevant, sobald interne Inhalte im Spiel sind.

KriteriumÖffentlicher ChatdienstCorporate LLM
DatenstandortJe nach Anbieter, oft außerhalb der EUEU-Hosting oder lokal im Haus
Nutzung zu TrainingszweckenAbhängig vom Tarif und den AGBVertraglich bzw. technisch ausgeschlossen
Kenntnis interner InhalteNur was hineinkopiert wirdDauerhaft angebundene Wissensquellen
ZugriffsrechteNicht vorhandenRollen- und gruppenbasiert
NachvollziehbarkeitKaum gegebenProtokollierung und Quellenangabe
EinrichtungsaufwandSehr geringProjekt mit Vorbereitung und Pflege

Drei Betriebsmodelle

Welches passt, entscheidet der Schutzbedarf Ihrer Inhalte – nicht der Wunsch nach maximaler Technik.

Einstieg

Gehostet in der EU

Betrieb bei einem europäischen Anbieter mit Auftragsverarbeitungsvertrag und ausgeschlossener Trainingsnutzung.

Schnell startklar · geringster Aufwand · geeignet für interne Dokumentation ohne besondere Kategorien personenbezogener Daten
Mittelweg

Private Cloud

Betrieb in Ihrer eigenen Cloud-Umgebung. Sie behalten die Kontrolle über Infrastruktur, Netzwerk und Zugriff.

Mehr Kontrolle · benötigt IT-Ressourcen im Haus · geeignet für sensiblere Inhalte und gewachsene Systemlandschaften
Höchster Schutz

Lokal im Haus

Modell und Wissensbasis laufen auf Ihrer Hardware. Inhalte verlassen Ihre Infrastruktur zu keinem Zeitpunkt.

Maximale Datenhoheit · höchste Anforderungen an Hardware und Betrieb · geeignet bei strengen internen oder branchenspezifischen Vorgaben

Datenschutz ist Teil der Architektur, nicht ein Nachtrag

Wir setzen das Vorhaben technisch so um, dass Datensparsamkeit, Zweckbindung und Zugriffskontrolle von Beginn an eingebaut sind – inklusive Auftragsverarbeitungsverträgen mit den beteiligten Dienstleistern und einer Einordnung der Anwendung zum EU AI Act. Das ersetzt keine Rechtsberatung; die verbindliche Bewertung Ihres konkreten Falls gehört zu Ihrem Anwalt oder Datenschutzbeauftragten. Mehr dazu auf unseren Seiten zu DSGVO & Rechtssicherheit und zum EU AI Act.

Häufige Fragen zu Corporate LLMs

Werden unsere Daten zum Training fremder Modelle verwendet?

In einem korrekt aufgesetzten Setup nicht. Wir wählen Betriebsmodell und Anbieter so aus, dass eine Nutzung Ihrer Inhalte zu Trainingszwecken vertraglich ausgeschlossen ist – beim lokalen Betrieb verlassen die Daten Ihre Infrastruktur überhaupt nicht.

Brauchen wir dafür eigene Server?

Nicht zwingend. Es gibt drei Betriebsmodelle: gehostet in der EU, in Ihrer eigenen Private Cloud oder vollständig lokal auf Ihrer Hardware. Welches passt, hängt von Schutzbedarf, vorhandener IT und Budget ab – das klären wir vor der Umsetzung.

Wie wird geregelt, wer was sehen darf?

Über Zugriffsrechte auf Ebene der Wissensquellen. Inhalte werden Gruppen zugeordnet, sodass etwa Personalunterlagen nur für HR beantwortet werden. Ohne dieses Konzept sollte ein Corporate LLM gar nicht erst in Betrieb gehen.

Was kostet ein Corporate LLM?

Das hängt stark vom Betriebsmodell, der Menge der Wissensquellen und den Anforderungen an Verfügbarkeit ab. Realistisch ist ein Einstieg über einen klar abgegrenzten Pilotbereich – eine Abteilung, ein Themengebiet – statt einer Einführung im ganzen Unternehmen.

Wissen nutzbar machen. Ohne Kontrollverlust.

Im kostenlosen KI-Potenzial-Gespräch klären wir, welches Betriebsmodell zu Ihrem Schutzbedarf passt und mit welchem Pilotbereich ein sinnvoller Einstieg gelingt.